Aktiv gegen die Zinsfalle

Alternativen zum Niedrigzins: Mit dem Sparbuch langfristig Vermögen aufbauen?

1.197 Euro im Monat – wie weit komme ich damit? Viele Rentner in Deutschland müssen sich diese Frage stellen. Denn das ist die Höhe der Standardrente, die ein Berufstätiger mit einem durchschnittlichen Gehalt nach 45 Beitragsjahren im Jahr 2016 bekommen hat. Gemessen am Durchschnittsgehalt von 2.501 Euro netto im gleichen Jahr ergibt sich ein Rentenniveau von 47,9 Prozent.1

Was tun? Sparen ist die naheliegende Antwort. Eins ist jedoch zu beachten: Herkömmliche Sparformen wie Sparbuch und Bundesanleihen führen nicht mehr zum Ziel. Warum ist das so?  


Worauf Sparer nicht mehr bauen können

„Mit konservativen Anlageformen sind langfristige Sparziele heute kaum noch zu erreichen“, sagt Denis Fischer, Leiter Marktmanagement am Standort Stuttgart der Allianz Deutschland AG. „Das ist eine Folge der anhaltenden Niedrigzinsphase. Konnte ein Sparer 1980 mit sicheren Sparanlagen sein Kapital in zwölf Jahren mehr als verdoppeln, erhält er heute fast gar keine Zinsen mehr.“

 

 

 


Vor allem auf sichere Staatsanleihen können Sparer heute nicht mehr bauen: Ganze 40 Prozent aller Staatsanleihen aus dem Euroraum hatten Mitte Juli 2017 eine negative Rendite  – die Sparer zahlten also quasi eine Gebühr für die Aufbewahrung ihrer Gelder. In Deutschland lagen die Renditen von Bundesanleihen mit Laufzeiten bis zu sechs Jahren im roten Bereich, und selbst 20-jährige Papiere brachten kaum mehr als 1 Prozent.2 Für die langfristigen Sparziele ist das zu wenig.

 



Wo sich Sparern Chancen bieten

Interessante Alternativen zum konventionellen Sparen bieten die Kapitalmärkte. Das Problem: Viele Sparer fühlen sich am Kapitalmarkt unsicher, denn die Börsen machen meist dann Schlagzeilen, wenn es bergab geht. Dabei wird oft übersehen, dass auf einen Einbruch erfahrungsgemäß der nächste Aufschwung folgt. So hat der Dax-Index der 30 wichtigsten deutschen Aktien in den zwei Jahrzehnten bis Ende 2016 im Schnitt um 7,1 Prozent jährlich zugelegt – trotz Internetblase, globaler Finanzkrise und Eurokrise.
Eine Garantie für die Zukunft bedeutet das natürlich nicht. Doch wie Jens Sattmann, Referent Marktmanagement Anlagekonzepte der Allianz Deutschland AG, betont: „Auch wenn es immer wieder zu stärkeren Kursrückgängen kommt, profitieren langfristig orientierte Anleger von den höheren Renditechancen der weltweiten Kapitalmärkte. Kapitalmarktanlagen können deshalb ein sinnvoller Teil der privaten Vorsorgestrategie sein.“

 

 

 

Was bei Kapitalmarktanlagen zu beachten ist

Attraktive stabile Erträge kommen nicht von allein. Wer erfolgreich am Kapitalmarkt investieren will, sollte die Grundregeln des Investierens beachten:

•    Breite Streuung

•    Aktives Management

•    Emotionen ausschalten

•    Laufzeiten einplanen

•    Schwankungen akzeptieren.

 


Ganz allgemein gilt: Die perfekte Anlage gibt es nicht, denn die Favoriten wechseln dauernd. Ob Aktien aus den USA, Staatsanleihen aus den Schwellenländern oder Unternehmensanleihen aus Europa – welche Anlageklasse in den nächsten Monaten die beste Rendite bringen, ist nur schwer vorherzusagen. Deshalb ist es so wichtig, das Kapital auf unterschiedliche Anlageklassen zu verteilen und den Wechsel geschickt zu managen. Fachleute sprechen dabei von einer „Multi-Asset-Strategie“.


Wie eine gemanagte Kapitalanlage aussehen kann

Vielen Kunden ist beim Sparen wichtig, kein Geld zu verlieren. Das starke Sicherungsvermögen von Allianz Leben ermöglicht ein Investment in chancenreiche Anlagen, ohne dass Kunden auf wesentliche Garantien verzichten müssen. So kann beim fondsgebundenen Vorsorgekonzept InvestFlex die Höhe der Beitragsgarantien bei Vertragsabschluss individuell festgelegt und gleichzeitig die Renditechancen der Kapitalmärkte über die freie Fondsanalge genutzt werden. „Unsere gemanagten Vorsorgedepots machen die Anlage einfach und bequem“, so Allianz Experte Jens Sattmann.

Dabei stehen drei Vorsorgedepots mit unterschiedlich hohem Aktienanteil zur Auswahl. So können Vorsorgesparer selbst entscheiden, wie chancenreich die freie Fondanalge ausgestaltet sein soll.

Konkret funktioniert das so: Je nachdem, ob ein Kunde eher sicherheitsorientiert oder chancenreich investieren möchte, erhält sein Depot die passende Gewichtung von Aktien- und Rentenfonds. Ein größerer Aktienanteil steht dabei für höhere Chancen bei entsprechendem Risiko.

Nach der Auswahl der gewünschten Variante müssen sich Vorsorgesparer nicht um konkrete Anlageentscheidungen kümmern, da die enthaltenen Fonds aktiv gemanagt und bei Bedarf je nach Marktsituation umgeschichtet werden. So sorgen die Allianz Anlageexperten
laufend für ein marktgerechtes Verhältnis von Rendite und Risiko. Ein weiterer Vorteil: Umschichtungen in den Gemanagten Vorsorgedepots sind immer kostenlos. Es werden also keine Ausgabeaufschläge fällig wie bei der Direktanlage in einzelne Fonds. Über Meine Allianz oder über unsere Themenseiten können sie jederzeit alles im Blick behalten.

„Bei unseren Gemanagten Vorsorgedepots delegieren Sie zwar die Anlageentscheidungen, aber Sie geben nicht die Kontrolle ab“, sagt Jens Sattmann. „Wir gewährleisten volle Transparenz. Und wenn sich Ihre Anlageziele ändern, können Sie jederzeit kostenlos in eine andere Variante wechseln.“

 

 

Für die Einmalanlage: Kombination mit Allianz SchatzBrief

Das Vorsorgekonzept InvestFlex ist für die mittelfristige Vermögensanlage und die langfristige Altersvorsorge eine gute Wahl. Kunden, die einen einmaligen Betrag einzahlen möchten, können das Vorsorgekonzept InvestFlex zum Beispiel mit einem Allianz SchatzBrief kombinieren. So erhalten sie die Chance auf eine attraktive Rendite und bleiben stets flexibel, denn während der Laufzeit können sie Geld entnehmen oder zuzahlen. Am Ende erhalten Anleger dann eine lebenslange garantierte Rente. Sie können auch eine zeitlich begrenzte Rente, eine Kapitalzahlung oder eine Kombination aus beidem wählen.

Steuerlich bietet der Allianz SchatzBrief die bewährten Vorteile einer Lebensversicherung: Die Rente wird nur mit dem günstigen Ertragsanteil besteuert. Bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren sind damit zum Beispiel 82 Prozent der Rente steuerfrei. Bei einer Kapitalzahlung wird nur die Hälfte der Erträge versteuert, sofern der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und die Anleger bei Auszahlung mindestens 62 Jahre alt sind.

 

1 Quelle: Deutsche Rentenversicherung. Euro-Betrag gerundet
2 Generische Renditen. Quelle: Bloomberg, Allianz GI Global Economics & Strategy. Stand: 01.Dezember 2017.

Investieren birgt Risiken. Der Wert einer Anlage und Erträge daraus können sinken oder steigen. Investoren erhalten den investierten Betrag gegebenenfalls nicht in voller Höhe zurück. Die dargestellten Einschätzungen und Meinungen sind die des Herausgebers und/oder verbundener Unternehmen zum Veröffentlichungszeitpunkt und können sich – ohne Mitteilung darüber – ändern. Die verwendeten Daten stammen aus verschiedenen Quellen und wurden als korrekt und verlässlich bewertet, jedoch nicht unabhängig überprüft; ihre Vollständigkeit und Richtigkeit sind nicht garantiert. Es wird keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden aus deren Verwendung übernommen, soweit nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht. Bestehende oder zukünftige Angebots- oder Vertragsbedingungen genießen Vorrang. Dies ist eine Marketingmitteilung herausgegeben von Allianz Global Investors GmbH, www.allianzgi.de, eine Kapitalverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, gegründet in Deutschland; Sitz: Bockenheimer Landstr. 42-44,
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