Anleger wollen heute mehr

Rendite und Risiko – das sind die traditionellen Parameter der Geldanlage. Inzwischen gewinnt ein weiterer Aspekt an Bedeutung: die Nachhaltigkeit. Immer mehr Anleger fragen sich, was sie mit ihrem Geld für die Umwelt und die Gesellschaft bewirken können.

Die Allianz Vermögenskonzepte stehen seit 2010 als Multi Asset-Lösung im Vorsorgekonzept InvestFlex zur Verfügung. Alle drei Fonds der Ausrichtungen defensiv, ausgewogen und dynamisch werden von Allianz Global Investors laufend weiterentwickelt. Erfahren Sie direkt vom Fondsmanagement mehr über den aktuellen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Rendite und Risiko – das sind die traditionellen Parameter der Geld­anlage. Inzwischen gewinnt ein weiterer Aspekt an Bedeutung: die Nachhaltigkeit. Immer mehr Anleger fragen sich, was sie mit ihrem Geld für die Umwelt und die Gesell­schaft bewirken können.

 

Warum wird Nachhaltigkeit für Anleger wichtiger?

Hörter: Es ist ein gesellschaftliches Thema. Menschen interessieren sich viel mehr dafür, wie sich ihr individuelles Handeln auf die Lebensqualität insgesamt auswirkt. Diese Entwicklung macht vor der Geldanlage nicht halt. Themen wie die globale Erderwärmung und Menschenrechts- verletzung, stark wachsende Weltbevölkerung, Verschmutzung der Weltmeere und viele andere werden zu Auswahlkriterien bei der Geldanlage.

Reinalda: Das gilt übrigens nicht nur für spezielle Nachhaltigkeitsprodukte, sondern auch für klassische Anlagekonzepte wie unsere Fondsfamilie Allianz Vermögenskonzepte. Schon von Beginn an haben wir ausgewählte Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt. Inzwischen erwarten Anleger aber mehr, also eine noch spezifischere Auswahl der Unternehmen und Anlagen, in die wir mit unseren Multi Asset-Fonds investieren. Diesem Wunsch entsprechen wir mit unserem Nachhaltigkeitsansatz nun noch besser.

 

Wie läuft das in der Praxis?

Hörter:  Als aktiver Anlagemanager untersuchen wir die fundamentalen Aussichten einer Branche oder eines Unternehmens. Und dabei achten wir verstärkt darauf, wie verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit um­gesetzt werden, prüfen jedes Unternehmen anhand klar definierter Kriterien. Die Besten selektieren wir über einen Positivfilter. Zusätzlich sind wir mit vielen Unternehmen im Dialog, um Einfluss auf eine nachhaltigere Geschäftsstrategie zu nehmen. 

Reinalda: Die Erkenntnisse, die wir in diesem Prozess gewinnen, setzen wir in unseren Portfolios direkt um. So haben wir auch unser bewährtes Konzept für die Allianz Vermögens­konzepte um zusätzliche Auswahl­kriterien erweitert. Wir nutzen den so genannten Best-in-Class-Ansatz. Das heißt, wir wählen nur diejenigen Unternehmen aus, die die Nachh­altig­keitskriterien am besten erfüllen. Dagegen werden Aktien oder Anleihen von Unternehmen, die massiv gegen unsere Kriterien verstoßen, nicht in die Fonds aufgenommen.  

 

Ein Beispiel?

Hörter: Grundsätzlich werden Unter­­­nehmen ausgeschlossen, die ge­­ächtete Waffen herstellen und verkaufen oder jene, die gegen Menschen­rechte verstoßen. Aber auch jene, die mehr als 30 Prozent des Umsatzes mit Ver­stromung oder dem Abbau von Kohle machen, fallen durch unser Raster. Kohle ist aus unserer Sicht kein nachhaltiger Energieträger, weil hier im Vergleich zu viele Treibhaus­gase 
entstehen. Da gibt es nachhaltigere und auch kostengünstigere Energie­lieferanten wie Solarenergie. 

 

Klingt plausibel, aber bringt das auch was?

Hörter: Ja. Es ist nicht nur der Anleger­wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, den wir so bedienen. Vielmehr sprechen handfeste finanzielle Gründe dafür. Unternehmen, die nicht nachhaltig handeln, können ein weit größeres Risiko haben, dass beispielsweise die Nach­frage einbricht, hohe Kosten für die Erfüllung staatlicher Auflagen an­fallen oder gar empfindliche Strafen gezahlt werden müssen. 
Wir alle kennen Beispiele, wie jüngst die Verletzung des Schutzes privater Daten bei Sozialen Netzwerken oder die Strafen für Automobilhersteller in Bezug auf die Manipulation der Abgassteuerung. Solche Ereig­nisse haben unmittelbare Auswir­k­un­­gen auf den Aktienkurs.


Reinalda: Generell kann man sagen: Nachhaltigkeit und Performance widersprechen sich nicht. Die Inte­gration von Nachhaltigkeits­kriterien kann zur Verringerung der Risiken in der Kapitalanlage beitragen. Das hat letztlich positive Auswirkungen auf die Stabi­lität und die Ertragschancen eines Port­folios. Dazu ist es wichtig, dass wir neben quantitativen auch gut gewählte qualitative Kriterien syste­matisch analysieren. 

 

 

Welchen Vorteil erreichen Sie damit?

Reinalda: Wir können beispielsweise Eventrisiken besser ausschließen. Ölkatastrophen zählen dazu, oder, wenn Unternehmen in Entwick­lungsländern keine hinreichenden Standards für die Arbeitsbedingungen haben. Indem wir sehr sorgfältig auswählen, meiden wir Unternehmen mit überdurchschnittlichen Risiken und verbessern damit das Chance-/Risikoverhältnis in unseren Fonds. 

 

Aber schränken Sie sich damit nicht zu stark ein?

Reinalda: Nein, das Anlageuni­ver­sum ist groß genug, um auf nachhaltige Qualität zu setzen. Wichtig ist für uns, dass wir auch weiterhin in aussichts­­­reiche Themen investieren können und damit die Trends am Markt auf­nehmen, aktuell beispielsweise die An­lage in Hochzinsanleihen. Das setzen wir über so genannte Satelliten­investments um. 

 

Wann werden die Fonds der Allianz Vermögenskonzepte auf mehr Nach­haltigkeit umgestellt?

Reinalda: Wir setzten das bereits um. Seit 30. September wende ich zu­sammen mit meiner Kollegin Cordula Bauss zusätzliche Nachhaltigkeits­kriterien bei der Aus­wahl unserer Anlagen an.   

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Nachhaltigkeit für Ihre AltersvorsorgeAllianz Lebensversicherungs-AG pflegt eine durchgehende Integration von Nachhaltigkeitskriterien in allen Investmentprozessen.
Davon profitiert auch das Vorsorgekonzept InvestFlex mit Beitragsgarantie über das Sicherungsvermögen.
Erfahren Sie hierzu mehr unter:
https://www.allianz.de/vorsorge/lebensversicherung/nachhaltige-kapitalanlagen/
Und Allianz Global Investors entwickelt Kriterien und Prozesse für mehr Nachhaltigkeit im Fondsangebot laufend weiter.

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Investieren birgt Risiken. Der Wert einer Anlage und Erträge daraus können sinken oder steigen. Investoren erhalten den investierten Betrag gegebenenfalls nicht in voller Höhe zurück. Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere können für Investoren verschiedene Risiken beinhalten, einschließlich – jedoch nicht ausschließlich – Kreditwürdigkeits-, Zins-, Liquiditätsrisiko und Risiko eingeschränkter Flexibilität. Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds und der Marktbedingungen können diese Risiken beeinflussen, was sich negativ auf den Wert der Investitionen auswirken kann. In Zeiten steigender Nominalzinsen werden die Werte der festverzinslichen Wertpapiere (auch Short-Positionen in Bezug auf festverzinsliche Wertpapiere) im Allgemeinen voraussichtlich zurückgehen. Umgekehrt werden in Zeiten sinkender Zinsen die Werte der festverzinslichen Wertpapiere im Allgemeinen voraussichtlich steigen. Liquiditätsrisiken können möglicherweise dazu führen, dass Kontoauszahlungen oder –rückzahlungen nur mit Verzögerung oder gar nicht möglich sind. Die Volatilität der Preise für Fondsanteilwerte kann erhöht oder sogar stark erhöht sein. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Wenn die Währung, in der die frühere Wertentwicklung dargestellt wird, von der Heimatwährung des Anlegers abweicht, sollte der Anleger beachten, dass die dargestellte Wertentwicklung aufgrund von Wechselkursschwankungen höher oder niedriger sein kann, wenn sie in die lokale Währung des Anlegers umgerechnet wird. Dies ist nur zur Information bestimmt und daher nicht als Angebot oder Aufforderung zur Abgabe eines Angebots, zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder Veräußerung von Wertpapieren zu verstehen. Die hierin beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Die darin beschriebenen Anlagemöglichkeiten berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrung oder besondere Bedürfnisse einer einzelnen Person und sind nicht garantiert. Die dargestellten Einschätzungen und Meinungen sind die des Herausgebers und/oder verbundener Unternehmen zum Veröffentlichungszeitpunkt und können sich – ohne Mitteilung darüber – ändern. Die verwendeten Daten stammen aus verschiedenen Quellen und wurden als korrekt und verlässlich bewertet, jedoch nicht unabhängig überprüft; ihre Vollständigkeit und Richtigkeit sind nicht garantiert. Es wird keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden aus deren Verwendung übernommen, soweit nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht. Bestehende oder zukünftige Angebots- oder Vertragsbedingungen genießen Vorrang. Tagesaktuelle Fondspreise, Verkaufsprospekte, Gründungsunterlagen, aktuelle Halbjahres- und Jahresberichte und wesentliche Anlegerinformationen in deutscher Sprache sind kostenlos beim Herausgeber postalisch oder als Download unter der Adresse www.allianzgi-regulatory.eu erhältlich. Bitte lesen Sie diese alleinverbindlichen Unterlagen sorgfältig vor einer Anlageentscheidung. Dies ist eine Marketingmitteilung herausgegeben von Allianz Global Investors GmbH, www.allianzgi.de, eine Kapitalverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, gegründet in Deutschland; Sitz: Bockenheimer Landstr. 42-44, 60323 Frankfurt/M., Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt/M., HRB 9340; zugelassen von der Bundesanstalt für  Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de). Diese Mitteilung genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung solcher Empfehlungen. Die Vervielfältigung, Veröffentlichung sowie die Weitergabe des Inhalts in jedweder Form ist nicht gestattet; es sei denn dies wurde durch Allianz Global Investors GmbH explizit gestattet. #493082