Vorsorge der nächsten Generation

Wenn Gabriele Recke an die Zukunft ihrer ­Kinder denkt, fallen ihr spontan zwei Wünsche ein: Sie sollen beide ohne finan­zielle ­Probleme und – noch viel wichtiger – ­­in einer ­lebenswerten Umwelt alt werden.

Dafür setzt sie sich ein, privat wie beruflich. Und sie weiß, dass sie selbst viel bewegen kann. Als ­Leiterin Nach­haltig­keit von Allianz Leben achtet sie darauf, dass die ­uns anve­rtrauten Kunden­gelder verant­wortungsvoll investiert werden.

 

Was das in der Praxis bedeutet?

Gabriele Recke erklärt: „Die Allianz legt täglich rund 200 Mio. Euro Kundengelder an. Vermögensflüsse in dieser Höhe beeinflussen direkt unsere Umwelt und Gesellschaft. Wir prüfen daher jede Investition konsequent nach den sogenannten ESG-Kriterien: Wir wollen wissen, wie Unternehmen mit der Umwelt und mit ihren Mit­arbeitern umgehen, ob sie sozial verantwortlich handeln und wie gut ihre Unternehmensführung ist. Das ist auch wichtig für die Rendite unserer Kunden, denn hier schlummern oft ­materielle Risiken, die zu Kurs­verlusten führen können.“

Fehlgriffe vermeiden, um nicht abzu­stürzen: Auch in ihrer Freizeit folgt die begeisterte Kletterin dieser Devise. Seit 2005 arbeitet Recke im Allianz Konzern, seit 2012 als Anlagenmanagerin bei Allianz Investment Management (AIM) – dem ­Teil des Unternehmens, der sich um die Verwaltung des Sicherungsvermögens kümmert. Als Leiterin Nachhaltigkeit hat sie die Aufgabe, Rendite und Verant­wortung unter einen Hut zu bringen. Damit liegt sie voll im Trend. Oliver Bäte, Vorstands­vorsitzender der Allianz SE, sagt: „Systematisch nachhaltiges Handeln ist für uns die Grundlage einer langfristigen Vorsorge.“

 

Und tatsächlich ist die Allianz schon seit Jahren Vorreiter in Sachen nachhaltige Vermögensanlagen:

  • Mit über 6 Mrd. Euro zählt die Allianz zu den weltweit größten Investoren in erneuerbare Energien.
  • Die Allianz hat in rund 90 Wind- und Solarparks investiert, die den jährlichen Strombedarfvon mehr als einer Million Haushalten
    decken.
  • Die Allianz setzt das Pariser Klimaschutzabkommen in ihren Anlagenportfolios und den eigenen Betriebsstätten um. Bis 2050 reduziert sie ihre Netto-Treibhausgasemissionen auf null.
  • Die Allianz ist Mitunterzeichner der UN-Konvention für verantwortungsvolles Investieren und wird bei ihrer Nachhaltigkeitsstrategie von externen Partnern wie dem WWF unterstützt.

 

 

Als eines der ersten Finanzunternehmen hat sich die Allianz langfristige Klimaschutzziele gesetzt, die mit dem Pariser Klimaschutzabkommen verknüpft sind.

  • Als verantwortungsvoller Investor integriert die Allianz Nachhaltigkeit in den gesamten Anlageprozess.
  • Die Allianz arbeitet kontinuierlich daran, alle Risiken und Chancen zu identifizieren und zu managen.
  • Dies geschieht sowohl im Rahmen der allgemeinen Geschäftsstrategie als auch bei der Entwicklung von Finanzprodukten und Dienstleistungen.

 

Bei ihrer Arbeit setzt Gabriele Recke auf Dialog. Sie beschreibt das so: „Ausschlusskriterien können nur die Mindestanforderung sein. Verkaufen wir einfach alle CO2-intensiven Unternehmen, dann kauft sie ein anderer Investor, der sich weniger um die Umwelt oder den Umgang mit Mitarbeitern kümmert. Wir wollen Teil der Lösung sein und gehen deshalb mit den Unternehmen ins Gespräch, um Bewusstsein zu schaffen und reale Fortschritte zu erzielen. Auch Nachzügler bekommen so eine Chance, wenn sie sich aktiv um positive Veränderungen bemühen.“ Ein wichtiges Stichwort ist das wirkungsorientierte Investieren, also die gezielte Unterstützung von Unternehmen, die nachweisbar zu einer CO2-neutralen Wirtschaft beitragen. „Hier gibt es genügend gute Geschäftsmodelle, mit denen wir auch eine hervorragende Rendite erzielen können“, zeigt sich die Anlagenmanagerin überzeugt.

 

 

Der Vorteil für Kunden der Allianz:

Sie können in allen Phasen ihrer Vorsorge von nachhaltigen Anlagen mit hohem Renditepotenzial profitieren. In der Ansparphase beruhen die Garantien der Allianz auf dem nachhaltig gemanagten Sicherungsvermögen. Auch bei der Fondsauswahl für InvestFlex spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle: Anlagen in den Allianz Vermögenskonzepten durchlaufen seit Herbst 2018 einen Nachhaltigkeitsfilter. Er lässt nur Unternehmen zu, die auf den Gebieten Völkerrecht, Klimaziele, Arbeits- und Menschenrechte tadellos arbeiten und bei den ESG-Kriterien zu den besten ihrer Klasse zählen. Alternativ haben Kunden weiterhin die Möglichkeit, Fonds individuell auszuwählen und sich dabei für nachhaltige Angebote in Top-Qualität zu entscheiden. Ab Rentenbeginn wird das Vorsorgekapital dann wieder nachhaltig im Sicherungsvermögen investiert. Gabriele Recke ist überzeugt, dass dem nachhaltigen Investieren die  Zukunft gehört: „Wir verändern die Art, wie wir anlegen. Warum? Ganz einfach: Bei einer Erderwärmung von über 2 Grad Celsius sind die Folgen nicht mehr kontrollierbar. Wir müssen deshalb anders mit unserer Umwelt und Gesellschaft umgehen als bisher. Das geht mich auch ganz persönlich an: Ich bekomme in 30 Jahren großen Ärger mit meinen Kindern, wenn ich jetzt nicht aktiv werde.“